Pfarrkirche Heilig Kreuz

Assmannshausen liegt im Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal
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aus dem Kirchenführer der Pfarrei “Hl.Kreuz” Assmannshausen:

Katholische Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz

Die Pfarrkirche ist dem "Heiligen Kreuz" geweiht.
Ihr Titularfest ist am 14. September, ”Kreuzerhöhung”.

Der Bau der Kirche erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte des 14. Jahrhunderts. Die Tatsachen, dass ein Pfarrer "Herbert" 1325 urkundlich erwähnt wird und die jetzt älteste Glocke 1383 entstand, bestätigen, dass Turm, Sakristei, Chor und ein Teil des Schiffes vollendet waren.

Assmannshausen wird bereits 1108 urkundlich erwähnt.

Der Chor besitzt ein Sterngewölbe mit Konsolköpfen, die mythische Figuren darstellen. Das ursprünglich dreijochige spätgotische Schiff mit halb außen, halb innen liegenden Strebepfeilern, wurde 1888 bis 1890
um ein Joch nach Westen erweitert und erhielt eine neue Fassade mit einer Doppelttreppe.

Außen über dem Hauptportal steht die Sandsteinstatur des "guten Hirten".
Links vom Hauptportal befindet sich der kleine Seitenturm, dessen Treppe zu Empore führt.

Im Osten erhebt sich der 43 m hohe, viergeschossige Turm aus dem 14. Jahrhundert, mit einem achteckigen, spitzen Turmhelm. Er ist von Zinnen mit Rundbogenblenden und einer Galerie umgeben.

Die Sakristei auf der Südseite wurde 1890 erbaut.

Die letzten Renovierungen mit baulichen Veränderung:

  • 1963 Innenrenovierung mit neuem Anstrich, Bänken und Neugestaltung des Altarraumes.
    Die Kanzel, Kommunionbank und die Marmorverkleidung im Chor wurden entfernt.
  • 1979 letzte Außenrenovierung
  • 1983 im Triumphbogen wurde das Kreuz mit dem restaurierten Korpus des Feldkreuzes
    vom Hanickel (Hainhügel) aufgehängt.
  • 1984 letzte Innenrenovierungen, im Chorraum wird der neue Sakramentsaltar aus rotem Standstein aufgebaut.

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Altäre

Hochaltar
Der Hochaltar, vormals ein Kreuzaltar, wurde 1872 durch einen
Flügelaltar im gotischen Stil ersetzt.
In das Mittelstück fügte man ein gestiftetes Gemälde aus der Schule
M. Grünewald (15. Jahrhundert) ein, das den Tod Mariens darstellt.
Die Gemälde der Außenflügel wurden damals ergänzend angefertigt.

 

Die beiden Seitenaltäre aus dem 16. Jahrhundert wurden 1744 - 1748 umgestaltet und erhielten
Altarbilder, die an die Stelle von Statuen traten: Agatha-Altar

  • Der Agatha-Altar auf der linken Seite zeigt den Hl. Sebastian, die Hl. Agatha und
    den Hl. Nikolaus; die Patrone gegen ansteckende Krankheiten, Feuersbrunst und Wassernot; darüber die 14 Hl. Nothelfer.
  • Der Marien-Altar auf der rechten Seite stellt Maria und Elisabeth mit Jesus und Johannes dar (Raffael-Kopie).

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Glocken

Am Fest Kreuzerhöhung des Jahres 1954 erscholl wieder ein vierstimmiges Geläut.
Zu der von 1383 erhaltenen Glocke konnten drei neue eingeweiht werden:

  • fis - Glocke (von 1383), 94 cm Durchmesser, 692 kg
    Inschrift: "Im Jahre des Herrn 1383 am 6.Tag nach dem Tage des Hl. Erzengels Michael
    bin ich gegossen worden und heiße Maria“
  • e’ – Glocke 122 cm Durchmesser, 1044,5 kg
    Inschrift: "Gegrüßest seist du, Königin"
  • a’ – Glocke 94 cm Durchmesser, 497 kg Angelus-Glocke
    Inschrift:  "Hl. Bonifatius, bitte für uns!
             Gott segne dich, Rheingau
             euch Reben, dich Wein
             euch, seine Bewohner,
             dich herrlicher Rhein!"
  • h’ – Glocke 84 cm Durchmesser, 354,5 kg
    Inschrift: "Hl. Josef, bitte für uns!"

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Orgel

Die erste Orgel von 1793 wurde 1883 durch eine Pfeifenorgel mit 13 Registern und 2 Manualen des Orgelbauers Schlimbach aus Würzburg ersetzt. Sie müsste grundlegend restauriert werden. Aus Kostengründen baute man 1991 eine digitale Orgel mit 31 Registern ein.

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Chor

die im Krieg zerstörten Chorfenster von 1734 erneuerte man im Jahr 1949
(Farbsymbolik: Glaube, Hoffnung, Liebe).

Die Pfarrgemeinde hat vier reich bestückte Fahnen, die in den Jahren 1890 bis 1914 entstanden. Fahne zu Ehren der Hl. Elisabeth
Sie begleiteten bis Ende der sechziger Jahre die Prozessionen zu Himmelfahrt undFahne zu Ehren der Hl. Maria Fronleichnam.

  • Hl. Josef rote Fahnen
  • Hl. Elisabeth blaue Fahne
  • Hl. Aloisius grüne Fahne
  • Hl. Maria weiße Fahne

Jeweils zwei Fahnen schmücken den Chorraum rechts und links des Hochaltars.

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Figuren

Linke Seite

  • Taufstein von 1736 mit Johannes dem Täufer.Madonna mit Jesuskind auf der Weltkugel
  • Barocke Madonna mit dem Jesuskind auf der Weltkugel, um 1750.
  • Der heilige Josef.
  • Nikolausbild von 1925.
  • Hl. Bruder Konrad von Parzam,
  • Hl. Antonius von Padua mit Jesuskind.
  • Schmerzhafte Mutter Gottes.Christkönigsfigur

Rechte Seite

  • Blutschwitzender Heiland
  • Märtyrerin Hl. Euphemia
  • Christkönigsfigur
  • Bildstock von der Immerwährenden Hilfe.
  • Bildstock des hl. Judas Thaddäus
    .

 

Das Steinkreuz vor der Kirche wurde 1767 gefertigt und
stammt aus dem Kloster Marienhausen.

 

 

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Kapellen

Von mehreren Kapellen und Heiligenhäusern des Ortes werden noch zwei Kapellen bei kirchlichen
Anlässen benutzt.

Das Todesangstkapellchen auf dem Weg nach Aulhausen ist alljährlich Station der Himmelfahrtprozession.

Das alte Nikolauskapellchen gegenüber dem Mäuseturm, unterhalb der Ruine Ehrenfels ist im Jahre 1908 vom Sankt Nikolaus -Schiffverein erneuert worden. Noch heute erfolgt die jährliche Schiffsprozession zu Ehren des Schutzpatrons der Fahrensleute am Sonntag nach dem 6. Dezember von Assmannshausen zur Kapelle.
 

Quellenhinweis: Pfarrchronik und Bürgerbuch

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letzte Änderung:
29.10.2014

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